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Autor: Franziska Boron

Der Kunde ist König – und Königin?

Jeder kennt die Situation beim abendlichen „Zappen“ durch die Fernsehprogramme – auf jedem Sender Werbepausen. Ein beworbenes Produkt hat mich dabei besonders zum Nachdenken gebracht: „Ferreros“ Produktlinie „Kinderüberraschung“: Warum gibt es nun auch „Ü-Eier“ speziell für Mädchen? Reicht es heutzutage nicht mehr aus, ein Produkt für beide Geschlechter anzubieten − so wie früher? Dieses Phänomen hat seinen Ursprung im „Gender Marketing“. Darunter wird die konsequente Markt-, Kunden- und Produktorientierung aus entweder weiblicher oder männlicher Sicht verstanden. Anstatt einer geschlechtsneutralen Herangehensweise werden im „Gender Marketing“ geschlechtsspezifische Unterschiede in den gesamten Bereichen der Wertschöpfungskette eines Unternehmens angewendet. So werden Erkenntnisse aus Psychologie und...

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Bring your own device! – Private Mobilität im Job

Egal ob Praktikum oder neuer Job: Arbeitnehmer werden überall mit immer wechselnden Endgeräten und Betriebssystemen in den Unternehmen konfrontiert. Oftmals sind es die komplizierten Ordnerstrukturen, veralteten Programme und Browser, die uns schnell zum Verzweifeln bringen – eine Aktualisierung ist dabei kompliziert. Da wünscht sich schon der ein oder andere, seine eigenen Geräte auf der Arbeit nutzen zu dürfen. Bezeichnet wird dieser Trend aus den Vereinigten Staaten als „Bring Your Own Device“, kurz „BYOD“. Darunter wird im Allgemeinen der Einsatz von privaten mobilen Geräten – Laptop, Tablet oder Smartphone – im Job bezeichnet. Dabei hat der Mitarbeiter Zugriff auf die...

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Vereinssport schafft Freu(n)de!

Nach zehn Monaten und weit über 1500 Arbeitsstunden ging letzten Freitag eine ereignisreiche Zeit zu Ende, verbunden mit hoher Motivation und Ehrgeiz, mit viel Arbeit, Spaß aber auch Frust. Anlässlich der spannenden und unterhaltenden Abschlusspräsentation für den Sport- und Spielverein Heidenau e.V., berichte ich, Franziska Boron, als aktives Teammitglied über unsere letzten Monate. Alles begann im März letzten Jahres. Ich hatte die Möglichkeit zwischen einer Mehrzahl von vorgestellten Projekten zu wählen und mich für die Teilnahme an einer Kampagne zu bewerben. Ein Verein interessierte mich dabei besonders – der „SSV Heidenau“. Einer der Gründe war, dass meine Kommilitonin Franziska...

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Sexy um jeden Preis – Die Reduzierung der Frau

Ob „R.SA“ mit seiner aktuellen Plakatkampagne oder die „Media-Saturn“-Tochter „redcoon“ – viele Unternehmen setzen auf das einfachste aller Rezepte für erfolgreiche Werbung: Nackte Haut, ein wenig Reizwäsche und zweideutige Botschaften. Diese Motive sind stark diskriminierend für die moderne Frau, kommentiert Franziska Boron. Pünktlich zur Herbstwelle der Media-Analyse Radio überraschte „R.SA“ mit der besonders geschmacklosen Plakatkampagne „Lieber bei Böttcher & Fischer reinhören“. Es gibt für Mann und Frau zwei verschiedene Motive. Das weibliche Geschlecht soll durch einen Bauarbeiter angesprochen werden, der in eine Betonmischtrommel schaut – gut gebaut, aber in voller Arbeitsmontur. Das männliche Auge wird hingegen mit einem leichtbekleideten...

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Nadja Bauer - Strategien im digitalen Medienwandel

Facebook, Twitter & Co. gehören längst unserem Alltag an. Nadja Bauer, die Social Media-Strategin von „Torben, Lucie und die gelbe Gefahr“ (TLGG), spricht im Interview mit medienMITTWEIDA über den Wandel der digitalen Medien, neue Geschäftsfelder und ihren Erfahrungen aus der Social Media-Welt. Bereits während ihrer Studienzeit interessierte sich Nadja Bauer − ehemalige Medienmanagement-Studentin der Hochschule Mittweida − für die „neuen Medien“ und deren Geschäftsfelder. Nach ihrem Studium arbeitete sie im Bereich PR und Kommunikation. Heute beschäftigt sie sich hauptsächlich mit digitaler Transformation, neuen digitalen Geschäftsmodellen und Veränderungsprozessen innerhalb von Unternehmen, die unsere digitale Welt stetig verändern. Zudem gibt sie...

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„Stelzner & Bauer“ – Oralakrobatik im Doppelpack

„Sprachliche Turbulenzen und Unfälle, die im besten Fall komisch sind“ – so beschreibt Christoph Stelzner das Bühnenprogramm von „Stelzner & Bauer“. Wie Martin Bauer und sein Kollege Christoph Stelzner zu ihrer skurrilen Talkshowsatire kamen und welchen Weg sie bis dahin gingen, erklären sie unter anderem im Interview mit medienMITTWEIDA. Martin Bauer und Christoph Stelzner lernten sich während ihres Medientechnik-Studiums an der Hochschule Mittweida Ende der 90er Jahre kennen. Bereits damals moderierten sie zusammen eine Comedyshow auf „99.3 Radio Mittweida“, zu dieser Zeit noch als „Radio Novum“ bekannt. Obwohl sich ihre Wege nach dem Studium trennten – Stelzner ging zum MDR und Bauer zum bayerischen Privatsender „Antenne Bayern“ – fanden sie 2010 wieder zusammen und entwickelten eine virtuelle Radiotalkshow mit dem Namen „Talk in der Taverne“. Seit März 2012 touren sie nun mit ihrem Bühnenprogramm „Oralakrobatik mit Happy Ending“ durch Deutschland und verarbeiten dabei 15 Jahre Radio- und TV-Arbeit. Von der Comedyshow im Hochschulradio … Der Ursprung für das Bühnenprogramm „Oralakrobatik mit Happy Ending“ war für Christoph Stelzner eine der Mediennächte in Mittweida, die er damals mitgestaltete. Zur damaligen Zeit war das für ihn eine Art Comedyshow: „Einige Figuren aus dem Jahr 2000, als wir noch in Mittweida studiert haben, tauchen sogar in dem aktuellen Programm wieder auf. Insofern war unsere Zeit in Mittweida von einer gewissen Leichtigkeit geprägt, einfach mal alles ausprobieren zu dürfen, was möglich ist, sowohl technisch als auch gestalterisch.“...

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