„Handgemachte Musik, ohne strenge Vorgaben“ – 99drei Bandcontest

von | 22. Mai 2013

„Laut, leise und explosiv“ – so beschreibt die Dresdner Band „Ste:goons“ ihren Sound. Mit gefühlvollen aber eingängigen Rocksongs wollen sie das Publikum erobern. Damit wollen sie zum „99drei Bandcontest“ beim Campusfestival Mittweida gegen drei weitere Bands gewinnen. Nach Vorbild international bekannter Bands wie den „Foo Fighters“ oder den „Lostprophets“ rocken die Dresdner seit 2011 die […]

„Laut, leise und explosiv“ – so beschreibt die Dresdner Band „Ste:goons“ ihren Sound. Mit gefühlvollen aber eingängigen Rocksongs wollen sie das Publikum erobern. Damit wollen sie zum „99drei Bandcontest“ beim Campusfestival Mittweida gegen drei weitere Bands gewinnen.

Nach Vorbild international bekannter Bands wie den „Foo Fighters“ oder den „Lostprophets“ rocken die Dresdner seit 2011 die Bühnen. Neben Frontmann, Sänger und Rhythmusgitarrist Christian komplettieren Leadgitarrist Phillip, Bassist Matthias und Drummer Tom das Quartett. Wir haben mit ihnen über ihre Musik, Social Media und ihren Auftritt beim „99drei Bandcontest gesprochen.

Jungs, welche Geschichte steckt eigentlich hinter eurem Namen: „Ste:goons“?

Der Bandname kommt von Phillip. Er dachte, es sollte ein Phantasiename sein. Denn Matthias heißt mit Nachnamen ,Stegoon‘ und ich dachte das klingt ziemlich interessant, wenn man es englisch ausspricht. Außerdem waren andere Vorschläge wie ,Quiet Commotion‘, ,Harry Lecks‘ oder ,Burning Troppers‘ nicht gerade gut. Also habe ich eine lange SMS an die Jungs geschrieben, dass es verdammt nochmal der beste Name ist und dann kamen drei Bestätigungen zurück.

Ihr schreibt eure Songs ja selbst, wie geht ihr dabei vor?

Songwriting – dafür sind größtenteils Phil und Christian zuständig. Einer von den beiden hat irgendwie eine Songidee. Meistens bringt Phil den Text und Christian bringt dann die Melodie mit. Und dann sitzen wir beide abends da, treffen uns auf ein Bierchen, und schreiben die halbe Nacht durch und haben dann bei der nächsten Probe immer größtenteils einen Song fertig, den wir dann Matthias und Tom präsentieren. Dann geht‘s während der Probe weiter.

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MySpace, YouTube oder Facebook – wie denkt ihr über die Bedeutung solcher Plattformen für eine junge Band?

Prinzipiell ist das mit Facebook und den ganzen sozialen Netzwerken eine super Sache, weil man dadurch sehr viele Leute erreicht. Global, ohne viel Aufwand und das Ganze kostenlos. Von daher unverzichtbar.

Wie beurteilt ihr die derzeitige Entwicklung der deutschen Musik? Hebt ihr euch und eure Musik davon ab?

Die deutsche Musik und das was man im Radio hört, ist sehr poplastig. Vieles ist auch auf Schiene der Casting-Shows gemacht und das hebt uns nicht an. Handgemachte Musik ist eher die Richtung ,richtige Musik‘ und das versuchen wir auch umzusetzen.

Sagt mal, habt ihr auch gewisse Rituale vor Konzerten?

Wir haben einen Pappaufsteller, den Drummer von den „Red Hot Chili Peppers“, der macht eine lustige Geste und da gucken wir immer drauf und der lenkt uns davon ab, dass wir gleich vor Leuten spielen.

Zum Schluss natürlich die wichtigste Frage: Warum solltet gerade ihr den „99drei Bandcontest“ gewinnen?

Weil unsere Musik gut ist und wir gute Stimmung machen. Außerdem glauben wir, dass die Leute insgesamt gefallen an der Musik finden – denn unsere Musik bleibt im Ohr.

Text: Christian Döring. Musik: Ste:goons. Video: Campusfestival Mittweida.

<h3>Christian Döring</h3>

Christian Döring