Im aktuellen Studienjahr sind 15 Mitglieder neu zu „Ventus Novus“ gekommen. Um bei der großen Nachfrage die Übersichtlichkeit zu behalten, nahm der Verein eine Umstrukturierung vor. Die derzeit 30 aktiven Mitglieder haben erstmals Ressorts gebildet. Nun können sich die Studenten in kleineren Gruppen auf ihr Spezialgebiet konzentrieren. „Das ist eine gute Methode, das im Studiengang erlernte, theoretische Wissen praktisch anzuwenden“, sagt Cristina Gluth, die Wirtschaftsingenieurwesen studiert und bei „Ventus Novus“ im Ressort Marketing arbeitet. „Die Studenten kommen aus verschiedenen Studiengängen. Darunter sind Medientechnik oder auch Facility Management.“ Durch die Aufteilung in verschiedene Ressorts entstehen auf den Kunden zugeschnittene Konzepte und Lösungen auf höchstem Niveau.

Seit diesem Semester sind auch Studenten der Informatik bei „Ventus Novus“ aktiv. Diese eröffnen dem seit 2008 aktiven Verein und seinen Kunden neue Möglichkeiten, denn die studentische Unternehmensberatung kann nun im Bereich IT und Datensicherheit intensiver arbeiten. „Diese zukunftsweisenden Bereiche werden in kleinen und mittelständigen Unternehmen noch sehr locker genommen. Da wollen wir einsteigen“, sagt André Baumjohann, Medientechnik-Student aus dem Marketing-Ressort. Auch im Bereich des Personalrecruiting wollen die Studierenden in diesem Jahr aktiver werden. Der Verein hilft dabei den Unternehmen, gut ausgebildete Fachkräfte zu finden und zu führen.

Gelungene Symbiose von Theorie und Praxis

Bei „Ventus Novus“ kann jeder interessierte Student mitwirken. „Studiengang und Hochschule spielen dabei keine Rolle, da der Verein unabhängig von der Hochschule Mittweida agiert“, sagt Christina Gluth. Die Vorteile für die Mitglieder sind naheliegend: sie setzen theoretisches Wissen in die Praxis um. Zudem bekommen sie einen Einblick in den Alltag verschiedener Firmen und knüpfen neue Beziehungen. Zusätzlich bietet der Verein Seminare zu vereinsspezifischen Themen, an denen alle Mitglieder teilnehmen können.

Unternehmen können sich an den Verein wenden, um in verschiedenen Fragen beraten zu werden oder auch eine praktische Lösung für ein Problem oder ein Vorhaben zu bekommen. Die Leistungen sind genau auf die Bedürfnisse der Firma zugeschnitten und kostengünstiger als bei anderen Unternehmungsberatungen. Es entsteht eine Verbindung, von der beide Seiten profitieren. „Ventus Novus“ ist aber noch nicht im Endstadium seiner Entwicklung angelangt. Das soll sich jedoch in den nächsten Jahren ändern. Die Mitarbeiter möchten den Bekanntheitsgrad und das Image des Vereins erhöhen und mehrere Projekte gleichzeitig steuern.