Facebook scheint viele Leben im Alltag zu „bestimmen“. Doch warum beschäftigt uns dieses Soziale Netzwerk überhaupt so sehr? medienMITTWEIDA geht der Facebook-Nutzung auf den Grund.

Mit monatlich 1,39 Milliarden aktiven Nutzern im Dezember 2014 können sich viele wahrscheinlich schon das Ausmaß des Sozialen Netzwerks vorstellen – für unser medienMITTWEIDA-Team war das nicht genug. Auch wir zählen zu diesen aktiven Nutzern, Facebook gehört förmlich zu unserer täglichen redaktionellen Arbeit. Für Neuigkeiten, um auf dem „Laufenden“ zu bleiben, als unkompliziertes und effektives Kommunikationsmittel unter allen Teammitgliedern – Facebook scheint im Alltag unverzichtbar zu sein. In unserer Themenwoche gehen wir der Facebook-Nutzung auf den Grund.

Fragen über Fragen

Wie fing das eigentlich an und wie hat sich das Unternehmen Facebook mit all‘ seinen Übernahmen und Käufen bis heute entwickelt? Welche Tendenzen zeichnen sich bei den Nutzerzahlen ab – ist das Soziale Netzwerk bei den „Jungen“ wirklich „out“, während es bei der älteren Generation immer beliebter wird? Hat es Facebook, zumindest hier in Deutschland, zu einem Monopolisten geschafft und gibt es denn wirklich gute Alternativen?

Fragen, wie diese, kamen in einer unserer wöchentlichen Redaktionssitzungen auf. Einmal mehr war Facebook zum Top-Thema geworden. Für uns war das zunächst nicht verwunderlich, wurde doch noch vor der Sitzung eine kurze Erinnerung an das Zusammenkommen über die Social Media-Plattform an alle Teammitglieder gesendet. Ist es also soweit – wird unser (studentisches) Leben entscheidend geprägt? Wir wollten es genauer wissen und starteten unter unseren Kommilitonen eine Umfrage unter der großen Frage „Wofür benutzt du Facebook?

Die Antworten waren für uns besonders interessant: Liegt es an uns oder geht es den „anderen“ ganz genauso? In zwei Auswertungsartikeln in dieser Woche gehen wir zum einen der Aufhänger-Frage „Wofür benutzen Studierende Facebook?“ auf den Grund, zum anderen vergleichen wir uns Medienstudenten mit Kommilitonen anderer Fakultäten. So wollen wir herausfinden, ob die gewisse „Medien-Affinität“ eine der Ursachen unserer „Abhängigkeit“ darstellt.

Doch widmen wir uns auch komplexeren Themen: Wie sieht eigentlich die Rechtslage bei Bildmaterial für Facebook aus, sprich was kann ich ohne Bedenken „Teilen“ oder „Posten“ und was sollte ich bei Creative Commons, Stockphotos und Co. unbedingt beachten?

Auch entschieden wir uns dafür, die Zukunft des Unternehmens Facebook mit seinen aktuellen und möglichen nächsten Schritten zu untersuchen. Wo wollen sie eigentlich hin, haben sie nicht schon alles und welche Änderungen könnten damit auf uns Nutzer zukommen?

Einem heiklen und selten thematisierten Punkt haben wir uns zusätzlich gewidmet – wie sieht die Zensur bei Facebook aus? Dass es sie gibt, da waren sich alle unsere Redaktionsmitglieder einig, doch was genau passiert eigentlich, wie sehen das die Experten?

Antworten auf all‘ diese Fragen wird es diese Woche auf medienMITTWEIDA geben und somit kann sich ein jeder selbst die Frage „Welchen Einfluss hat Facebook auf mich?“ beantworten.

Text: Nina Förster. Beitragsbild: © Marina Elena unter CC-BY 2.0. Bearbeitung: Louisa Bandura.