„Herbert E. Graus Studio“ – diesen Namen trägt das neue Fernsehstudio der Hochschule Mittweida seit Mittwoch. „Wir werden daran gemessen, wie viele junge Menschen wir ausbilden, die mit ihrer Lebensweise etwa Herbert E. Graus entsprechen“, so die Worte von Rektor Prof. Dr. Ludwig Hilmer.
In einem feierlichen Festakt ehrte die Hochschule Mittweida damit Professor Herbert E. Graus für seine herausragenden Verdienste. Als Lehrender, Preisstifter, Freund und Förderer von Medienprojekten wie dem Campusfestival Mittweida und dem Medienforum Mittweida würdigte die Hochschule Mittweida Herbert E. Graus und benannte das Fernsehstudio zu seinen Ehren. Altrektor Lothar Otto sagte in seiner Rede:
„Praktisch lernen und anwenden können, funktioniert nur mit dem Künstler Hochschullehrender. In dir haben wir nicht nur einen Lehrenden, sondern ein Juwel. Ich bin stolz, dass solche Menschen unter uns sind, die unsere Jugend begeistert.“
Für Professor Michael Hösel, Dekan der Fakultät Medien ist Graus „der engagierteste Professor der Fakultät Medien“.
- Endlich ist es enthüllt.
- Otto: „Das Hauptelement einer Hochschule sind die Lehrenden.“
- Lächeln für ein gemeinsames Foto – Die Kanzlerin der Hochschule mit Herbert E. Graus.
- Hilmer: „Wir werden daran gemessen, wieviele junge Menschen wir ausbilden, die mit ihrer Lebensweise etwa Herbert E. Graus entsprechen.“
- Graus: „Die Hochschule Mittweida ist meine zweite Heimat geworden.“
- Dekan der Fakultät Medien Prof. Michael Hösel eröffnet den feierlichen Festakt.
„Einmal Mittweida – immer Mittweida“
„Ich bin mir der großen Ehre bewusst, dass so ein modernes Studio nun meinen Namen trägt. Ich habe in den fast 15 Jahren erleben dürfen, wie sich unsere Hochschule entwickelt hat und wie sie Anerkennung gefunden hat. Die Hochschule Mittweida ist meine zweite Heimat geworden.“
Nach seiner beruflichen Karriere als Unternehmer begann er im Jahr 2000 seine Tätigkeit als Lehrbeauftragter für Gründungsmanagement und Unternehmensführung an der Fakultät Medien. Seit 2010 ist er Honorarprofessor und versprach „ich werde auch weiterhin meine ganze Kraft und Motivation hier einsetzen.“
„Glanz und internationale Atmosphäre„
Rektor Prof. Dr. Ludwig Hilmer sprach von einer klugen Entscheidung der Fakultät Medien. „Herbert E. Graus ebnet viele Wege zu erfolgreichen Medienkarrieren. Es ist nur konsequent, wenn der Weg ins großartige Fernsehstudio die Studierenden künftig an seinem Namenszug vorbei führt.“ Für humorvolle Aussagen bekannt, ließ es sich der Rektor auch nicht nehmen Graus zu erklären: „Herbert, wir beginnen dich nun an die Wand zu nageln“.
Hilmer nannte noch einen weiteren Grund zum Feiern. Die Hochschule Mittweida begeht in diesem Jahr ihren 150. Geburtstag.
„Jugendfoto” ziert Studioeingang
Suzanne von Borsody, Schauspielerin und langjährige Wegbegleiterin von Herbert E. Graus “enthüllte” am Ende des Festaktes das Eingangsschild zum „Herbert E. Graus Studio“, bürokratisch Raum 39-39.
- Altrektor Prof. Lothar Otto richtet sein Wort an Herbert E. Graus und die Gäste.
- Das Fernsehstudio bietet Platz für bis zu 200 Personen.
- Rektor Prof. Dr. Ludwig Hilmer: „Wir haben hier wieder Glanz und internationale Athmosphäre.“
- Professor Herbert E. Graus ist sehr stolz auf diese besondere Auszeichnung.
- Gruppenfoto vor dem Herbert E. Graus Studio.
- „Ich darf Ihnen versprechen, ich werde auch weiterhin meine ganze Kraft und Motivation hier einsetzen.”
Viele seiner Wegbegleiter waren zum Festakt gekommen: Dipl.-Jur. Sylvia Bäßler Kanzlerin der Hochschule, die Kollegen der Fakultät Medien, Prof. Peter Gottschalk Programmverantwortlicher bei ARTE, Ralf Schreiber Beigeordneter der Stadt Mittweida.
Im anschließenden Interview mit medienMITTWEIDA sagte Professor Herbert E. Graus:
“Ich bin total überwältig, ich bin der Erste von der Fakultät Medien, der überhaupt geehrt wird. Es ist Ehre, aber auch Verpflichtung für die Zukunft.”
Die Hochschule Mittweida bietet den Studierenden hier „exzellente Studienvoraussetzungen, absolut modern und zukunftsorientiert“, so Graus. Mit 400 Quadratmetern Studiofläche und bis zu 200 Zuschauerplätzen, modernster Licht-, Ton- und Bühnentechnik zählt das Herbert E. Graus Studio zu den modernsten Hochschulstudios Europas und bietet den Studierenden viel Raum für praktische Erfahrungen und Kreativität.
Text: Christine Wolf. Bilder: Andreas Hiekel. Bearbeitung: Christine Wolf.