Der Ort, der Hunger stillt

Für die Einen ist es Abfall, für die Anderen ihr täglich Brot. Überschüssige Nahrungsmittel an bedürftige Menschen zu verteilen anstatt das Essen in den Müll zu werfen. Mit Sorge beobachtet man die rasant hohe Anzahl bedürftiger Personen, welche aufgrund von Einkommensarmut auf gespendete Lebensmittel angewiesen sind. So nutzen derzeit bundesweit mehr als 900 Tafeln überschüssige Nahrungsmittel, um damit täglich bis zu 1,5 Millionen Arbeitslose, Geringverdiener, Rentner und einkommensschwache Menschen zu ernähren.[1] Elke Schneider (Name geändert) ist eine von ihnen. Vor fünf Jahren ist sie im Alter von 63 Jahren in den Ruhestand getreten. „Seitdem reicht das Geld nicht mehr...

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