Autor: Ulrike Hausmann

Raum für Kunst

Auf dem Campusgelände der Hochschule Mittweida sind zahlreiche Kunstwerke ausgestellt. Darunter befinden sich auch die Gemälde des ehemaligen Medientechnikstudenten Michael Goller. Gollers Bildgruppe „Vier Elemente“ im Durchgang des Medienzentrums war Teil eines multimedialen Projektes, das er schon 1999 mit anderen Künstlern realisierte. „Die Gemälde beschäftigen sich mit dem Ganzen und dem Einzelnen, der Symbiose und Individualisierung und versuchen mit einer Balance zu antworten“, beschreibt der ehemalige Medientechnikstudent sein Werk. “In komplexen Arbeiten wie diesen, an denen ich ein Jahr gearbeitet habe, sind natürlich eine Menge Geschichten enthalten, die sich – meiner Meinung nach – im Bild erzählen lassen und Teil des narrativen Gefüges werden“, erklärt er weiter. Von ihm sind auch noch zwei weitere Gemälde in der Hochschule Mittweida zu sehen. Nach Abschluss seines Studiums erhielt Goller einen Lehrauftrag für Mediendesign an der Hochschule Mittweida. Er entschloss sich aber nach einem Jahr Lehrtätigkeit für eine selbstständige, freischaffende Tätigkeit als Künstler. Auch bei den Studenten finden die Kunstwerke positiven Anklang. „Ich finde es auf jeden Fall sinnvoll. Es schafft eine angenehme Atmosphäre“, sagt Medienstudentin Vanessa Rose. Kunst und Technik Doch auch an anderen Orten der Hochschule finden sich diverse Kunstwerke, zum Beispiel in der Mensa. „Alle Kunstwerke, bis auf die Stele von Gunter Beier im Foyer, wurden für diesen Bau geschaffen. Die Architekten wählten die Diplomarbeit von Beier zusätzlich aus“, erklärt Prof. Dr. phil. habil. Jan-Peter Domschke von der Arbeitsgruppe...

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Musik im Blut

Der 22-jährige Medientechnikstudent Robin Kuzmowicz ist ein begeisterter Musiker. Nach den Vorlesungen spielt er Bass-Gitarre in der Chemnitzer Pop-Rock-Band „Fritz Pauli“.

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Von Lampenfieber keine Spur

Das Hochschultheater ist ab morgen im Fernsehstudio zu sehen Alle Szenen sitzen für die vier Aufführungen Die Schauspieler üben ein letztes Mal in der fertigen Kulisse. Das Team probt an dem Stück „Raus aus Åmål“ Ein Streit zwischen den Schwestern Elin und Jessica Morgen feiert das Hochschultheater Mittweida mit dem Stück „Raus aus Åmål“ Premiere. medienMITTWEIDA war bei der Generalprobe dabei und hat mit dem Team gesprochen. Die Schauspieler proben seit März, die Bühne ist aufgebaut und die Kostüme liegen bereit: Nur noch ein Tag bis zur Erst-Aufführung des Hochschultheaters. Da liegen die Nerven blank, müsste man meinen, aber am Set sind alle entspannt. „Momentan bin ich noch nicht nervös, aber am Premierentag werde ich bestimmt sehr aufgeregt sein“, erzählt Medienstudentin Annemarie Plocke, die im Stück „Elin“ spielt, eine Hauptrolle. Heimlich verliebt Die Adaption des schwedisch-dänischen Film-Klassikers erzählt die Geschichte zweier Teenager: Agnes ist schüchtern und unauffällig, Elin hingegen hübsch und beliebt. Für Agnes, gespielt von Lisa Gehricke, ist das Leben kompliziert, denn sie schwärmt heimlich für die gut-aussehende Elin. Als Gerüchte von Agnes‘ Homosexualität an der Schule kursieren, wettet Elin eines Abends, dass sie Agnes küsst. Dabei entdeckt sie plötzlich ihre Zuneigung für das Mädchen. Doch auch für die beliebte Elin ist es danach schwierig, zu ihren Gefühlen zu stehen. Eine spannende Geschichte über Liebe, Pubertät, Irrungen und Wirrungen des Erwachsenwerdens beginnt. Schwierige Kuss-Szene Wie authentisch die Darsteller ihre Rolle verkörpern,...

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Musikvideodreh am Schwanenteich

Gemeinsam mit dem Hochschul-Sender „MWdigital“ drehte die Band „Pepe“ den Musikclip zu ihrem Song „Butcher“. Das Video ist damit komplett von Mittweidaer Medienstudenten gemacht. An zwei November-Wochenenden drehten Studentinnen und Studenten der Hochschule Mittweida das Musikvideo zum „Pepe“-Song „Butcher“. Seit Mitte März ist die geschnittene Version nun online, demnächst soll es auch auf dem studentischen Fernsehkanal „MW-digital“ laufen. „MWdigital hat uns einfach die Freiheiten geboten, die wir für so eine Produktion brauchten“, erzählt Inga Sagrodnik, Medientechnik-Studentin und Gitarristin von „Pepe“. Gedreht wurde an der Mittweidaer Torfgrube, dem Schwanenteich und in dem Fernsehstudio der Hochschule. An die Arbeit am Set denkt Inga gern zurück: „Es ist einfach cool, dass man in Mittweida mit seinen Freunden so etwas auf die Beine stellen kann.“ In dem Video läuft Sängerin Lisa Zwinzscher verträumt durch einen herbstlichen Wald. Die Idee zum Video kam von Inga selbst: „Das Buch zu dem Video habe ich zusammen mit der Regisseurin Josefine Hennel geschrieben.“ Das Video erzähle eine Geschichte, die sehr stark an den Songtext angelehnt ist. „Unsere Sängerin Lisa singt von innerer Unzufriedenheit mit sich selbst,“ sagt Inga. „In dem Video versucht sie einer Traumwelt zu entkommen und an der Realität festzuhalten, aber sie wird immer wieder in ihre Traumwelt zurück katapultiert und kommt erst ganz zum Schluss wirklich in der Realität an, wo sie mit sich im Reinen ist“. „Mit Manneskraft und Tüchern“ Josefine Hennel und Kameramann...

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