Alles für die Tonne

von | 24. Mai 2019

Viele Lebensmittel landen unnötig im Müll. Titelbild: Susan Jahnke

Jedes Jahr landen laut der Welternährungsorganisation Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) auf dem Weg von der Herstellung bis zum Verbraucher 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel ungenutzt im Müll. Das entspricht ungefähr einem Drittel der weltweiten Produktion. Unter dieser massiven Verschwendung leidet besonders die Umwelt, denn für jedes nicht genutzte Nahrungsmittel werden wertvolle Ressourcen vergeudet.

Allgemein umfassen Lebensmittelabfälle den Anteil an Nahrungsmitteln, der zwischen Produktion und Verzehr weggeworfen wird oder verloren geht. Die Welternährungsorganisation FAO untergliedert Lebensmittelmüll zusätzlich in zwei Bereiche: Lebensmittelverluste und Lebensmittelverschwendung. Dabei umfassen Lebensmittelverluste alle Produkte, die verloren gehen oder verderben, bevor sie fertig oder im Handel erhältlich sind. Dazu gehören beispielsweise Kartoffeln, die während des Transportes vom Anhänger fallen und dadurch abhanden kommen. Zum Verzehr geeignete Nahrungsmittel, die weggeworfen werden oder verfaulen, bezeichnet die FAO dagegen als Lebensmittelverschwendung. Ein Beispiel dafür ist eine Banane, die aufgrund ihrer fleckigen Schale weggeschmissen wird.

Darüber hinaus stuft eine Studie der Universität Stuttgart Nahrungsmittelabfälle in die Kategorien vermeidbar und nicht vermeidbar ein. Demnach zählen zu nicht vermeidbaren Abfällen alle Lebensmittel, die nicht essbar sind und während der Zubereitung von Speisen entstehen. Dazu gehören beispielsweise Knochen. Essensreste, die auf spezielle Gewohnheiten und Vorlieben der Verbraucher zurückzuführen sind, werden als teilweise vermeidbar eingeschätzt. Das können zum Beispiel Brotrinden oder Apfelschalen sein, die nicht gerne gegessen und deshalb entsorgt werden. Alle Nahrungsmittel, die zum Zeitpunkt ihrer Entsorgung noch uneingeschränkt genießbar waren oder es bei rechtzeitigem Verzehr gewesen wären, bilden die Gruppe der vermeidbaren Abfälle.

Unabhängig davon, ob vermeidbar oder nicht – Lebensmittelabfälle treten während der gesamten Wertschöpfungskette auf. Die WWF-Studie „Das große Wegschmeißen“ hat die einzelnen Etappen auf dem Weg von der Produktion bis zum Verbraucher analysiert. Schätzungsweise landen in Deutschland jährlich 18 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll.

Abfall am Fließband

Die Stufe der Ernte- und Nachernte verbucht dem WWF zufolge mit circa 2,5 Millionen Tonnen einen verhältnismäßig kleinen Anteil an Lebensmittelabfällen. Nach Angaben einer Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sind Schädlings- und Krankheitsbefall und schwankende Witterungsverhältnisse die Hauptgründe für Lebensmittelverluste in der Landwirtschaft. Aufgrund hoher technologischer Standards bei Transport und Lagerung wird das Vermeidungspotenzial auf dieser Ebene der Wertschöpfungskette allerdings als relativ gering eingestuft.

Im Bereich der Weiterverarbeitung schätzt der WWF den Anteil der Lebensmittelabfälle auf rund 2,6 Millionen Tonnen. Diese Prozessverluste treten während der industriellen oder häuslichen Weiterverarbeitung auf und entstehen beispielsweise bei Wasch-, Schnitt- und Kochprozessen oder durch Störungen im Produktionsprozess. Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie beziffert die vermeidbaren Lebensmittelabfälle im Produktionsprozess auf durchschnittlich unter ein Prozent. Begründet wird dieser sehr kleine Anteil mit ausgeprägten Maßnahmen zur Qualitätssicherung in Deutschland.

Auf der Handelsebene werden laut WWF ungefähr 2,5 Millionen Tonnen Lebensmittel pro Jahr weggeworfen. Circa 90 Prozent der Abfälle von Groß- und Einzelhandel gelten davon als vermeidbar. Gründe für diese hohe Quote sieht die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie unter anderem in den Erwartungen der Konsumenten bezüglich Frische und Verfügbarkeit der Lebensmittel. Daraus resultieren volle Regale bis Ladenschluss. Außerdem werden die Überbestände durch schwer kalkulierbares Einkaufsverhalten der Konsumenten begünstigt.

Schönheitswahn statt innere Werte  

Aber auch die Optik der Lebensmittel spielt eine wichtige Rolle. EU-Richtlinien teilen bestimmte Obst- und Gemüsesorten anhand verschiedener Merkmale in unterschiedliche Güteklassen ein. Als historisches Beispiel gilt eine EUVorschrift, die 1989 in Kraft trat. Demnach durften Gurken beispielsweise nicht zu krumm sein, um als Qualitätsgurken zu gelten. Die Klassifizierung nach dem äußeren Erscheinungsbild erhielt viel Kritik. „Es ist vollkommen sinnlos, perfekte Produkte wegzuwerfen, nur weil sie die als falsch empfundene Form haben“, brachte es die ehemalige EU-Landwirtschaftskommissarin Mariann Fischer-Boel gegenüber der Frankfurter Allgemeinen auf den Punkt. Im Jahr 2008 berichtete unter anderem die Tagesschau über die Abschaffung der Gurken-Verordnung. Auch für andere Obst- und Gemüsesorten wurden die optischen Vorschriften gelockert.

Heute fallen noch zehn Nahrungsmittel unter die Vermarktungsnormen der EU, darunter beispielsweise Äpfel und Tomaten. Für alle anderen Erzeugnisse kann sich der Handel laut WWF freiwillig an branchenübergreifenden Qualitätsnormen orientieren. Das führt dazu, dass in Supermärkten überwiegend optisch perfektes Obst und Gemüse zu finden ist, Produkte mit Makeln werden aussortiert. Silke Schwartau, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Hamburg, erklärt diese Auswahl gegenüber Focus Online mit Vorteilen in der Vermarktung: „Bei Hochglanzprodukten sind die Gewinnmargen wesentlich höher.“ Schuld am Schönheitswahn im Supermarktregal seien aber auch die Verbraucher. „Die Konsumgewohnheiten in Deutschland sind nun einmal so, dass alles perfekt sein muss“, findet die Ernährungsspezialistin. Das bekräftigt auch eine Statista-Übersicht zu einer Studie der ForwardAdGroup von 2015. Demnach gaben 86,3 Prozent der Befragten an, im Supermarkt optische Ideale zu erwarten.

Dabei sind Obst und Gemüse ohne Makel nicht unbedingt besser, wie Koch Michael Schieferstein gegenüber Focus Online erklärt: „Optisch perfektes Obst und Gemüse wurde oft stark mit Pestiziden behandelt und enthält weniger Vitamine. Naturgewachsene Produkte hingegen sind oft ein bisschen kleiner oder krumm – aber auch gesünder, weil sie in Ruhe auf die Sonne warten konnten und nicht so schnell hochgezüchtet wurden.“ Mit Kursen an Schulen versuche er deshalb, insbesondere die jüngere Generation zum Umdenken zu bewegen und die Wahrnehmung von Nahrung nachhaltig zu ändern.

Lebensmittel vor der Tonne retten

Auch die Organisation Foodsharing hat es sich im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung zur Aufgabe gemacht, die Wertschätzung und Nutzung von Nahrungsmitteln zu steigern. Die Initiative wurde 2012 in Berlin gegründet und entwickelte sich seitdem zu einer internationalen Bewegung mit über 200.000 ehrenamtlichen Mitarbeitern. Anja Konhäuser ist Vertreterin von Foodsharing in Chemnitz und hat im Interview mit medienMITTWEIDA das Konzept der Plattform erklärt: „Wir wollen zur Rettung von Lebensmitteln beitragen. Deshalb versuchen wir, Lebensmittel, die verschwendet werden, doch noch dem menschlichen Verzehr zuzuführen. Dafür haben wir viele Kooperationen mit Bäckereien oder Supermärkten. Dort holen wir Lebensmittel ab, die nicht mehr verkauft werden können und verschenken diese im Anschluss – nicht nur an Bedürftige, sondern an jeden, der die Sachen braucht und essen möchte. Über unsere Website kann man auch selbstständig Lebensmittel verteilen, die man nicht mehr schafft oder nicht mehr haben will. Außerdem gibt es in Städten, die Foodsharing betreiben, so genannte Verteiler. Das sind Schränke, meistens auch mit einem Kühlschrank, die jeden Tag ohne Öffnungszeiten zugänglich sind. Da können die Leute Lebensmittel hinbringen und sich auch andere mitnehmen. Das alles läuft komplett kostenlos.“

Das Segment des Konsums bildet hinsichtlich der Lebensmittelverschwendung die größte Ebene der Wertschöpfungskette. Großverbraucher und private Haushalte werfen nach Schätzungen des WWF jährlich über 10,4 Millionen Lebensmittel weg, rund 70 Prozent davon gelten als vermeidbar. Anja Konhäuser sieht neben fehlender Wertschätzung besonders mangelhafte Planung beim Einkauf, falsche Lagerung und keine Wiederverwertung von Essen als Ursachen für die enormen Nahrungsabfälle. „Viele Menschen wissen gar nicht mehr, wie wertvoll Essen eigentlich ist und nehmen Lebensmittel als selbstverständlich hin“, findet die Studentin.

Ist das noch gut oder muss das weg?

Zusätzlich trägt auch ein falsches Verständnis über die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu der massiven Verschwendung bei. Das spiegelt sich in einer Studie von Bofrost wieder: 46,5% der befragten Deutschen gaben an, Lebensmittel wegzuschmeißen, wenn sie das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben. Der Grund dafür scheint überwiegend Unwissenheit zu sein, wie eine andere Studie der Verbraucherzentrale deutlich macht. Demnach kennen nur rund 70 Prozent die richtige Bedeutung von Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum.

Während das Mindesthaltbarkeitsdatum nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit lediglich angibt, wie lange ein original verpacktes Lebensmittel seine spezifischen Eigenschaften wie Farbe, Geschmack und Nährwerte mindestens behält, ist das Verfallsdatum wörtlich zu verstehen. Es findet sich beispielsweise auf Hackfleisch oder rohem Fisch, da diese Lebensmittel leicht verderblich sind. „Hier kann nach Ablauf des Verbrauchsdatums eine Gesundheitsgefahr durch Keime entstehen“, erklärt Gabriele Graf von der Gesundheitszentrale Nordrhein-Westfalen gegenüber n-tv. Deshalb dürfen Nahrungsmittel mit erreichtem Verbrauchsdatum auch nicht mehr verkauft oder verzehrt werden, sondern gehören tatsächlich in den Abfall.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Wegwerfdatum. Bild: Susan Jahnke

Anders dagegen bei Produkten, die mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen sind. Die Pflichtangabe für verpackte Lebensmittel wird nach Informationen des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. von den jeweiligen Produzenten anhand von Produkttests und Erfahrungswerten selbst festgelegt. Um bei der Haltbarkeit ihrer Erzeugnisse auf Nummer sicher zu gehen, bauen einige Unternehmen bei der Angabe zur Haltbarkeit einen Puffer ein. Dadurch können Lebensmittel bei richtiger Lagerung in vielen Fällen auch noch nach dem erreichten Mindesthaltbarkeitsdatum konsumiert werden. Eine ausführliche Auflistung zu einzelnen Lebensmitteln und ihrer Haltbarkeit über das Mindesthaltbarkeitsdatums hinaus findet sich beispielsweise auf der Seite der Deutschen Tafel.

Haltbarkeit von Lebensmitteln überprüfen

Um herauszufinden, ob ein Lebensmittel noch genießbar ist, empfiehlt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: den eigenen Sinne vertrauen! Wenn die Verpackung unversehrt ist, das Lebensmittel normal riecht und bei einer Kostprobe wie gewohnt schmeckt, dann kann es ohne Bedenken auch nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verzehrt werden.

Maßnahmen gegen die Verschwendung

Insgesamt fällt bei Betrachtung der Wertschöpfungskette auf: Je näher am Verbraucher, desto höher sind die Verluste auf der jeweiligen Stufe und umso höher ist gleichzeitig das Vermeidungspotenzial. Zusammenfassend fallen demnach circa 60 Prozent aller Nahrungsabfälle zwischen Produktion und Handel an. Für rund 40 Prozent des Lebensmittelmülls ist dagegen allein der Verbraucher verantwortlich. Nach Schätzungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wirft durchschnittlich jeder Deutsche pro Jahr 82 Kilogramm Lebensmittel weg. Anders ausgedrückt entspricht das 235 Euro, die pro Kopf jährlich für Lebensmittel ausgegeben werden, um anschließend in der Tonne zu landen. Genau dort versuchen einige Menschen, gegen die Lebensmittelverschwendung vorzugehen und sich dem übermäßigen Konsum entgegenzusetzen – sie tauchen deshalb im Müll nach verwertbarer Nahrung. Das umgangssprachlich genannte „Containern“ ist allerdings strafbar. In diesem Artikel von medienMITTWEIDA könnt ihr mehr darüber erfahren.

Auch die Regierung beschäftigt sich mit Maßnahmen zur Aufklärung und Minimierung von Lebensmittelverschwendung. Großbritannien gilt nach Angaben des Umweltministeriums Nordrhein-Westfalen als Vorreiter bei der Verringerung von Lebensmittelabfällen. Mit der Abfallvermeidungsinitative „Love Food Hate Waste“ konnte die Lebensmittelverschwendung in privaten Haushalten zwischen 2006 und 2010 um 13 Prozent gesenkt werden. In Frankreich gibt es seit 2016 sogar ein Gesetz, welches es Lebensmitteleinzelhändlern verbietet, Lebensmittel wegzuschmeißen. Dadurch sind die Händler gezwungen, übrig gebliebene Produkte durch Vermarktung weiterzuverwenden oder zu spenden.

Inspiriert von den internationalen Vorbildern will auch die deutsche Bundesregierung mit Maßnahmen für Verbraucher und Wirtschaft gegen die Lebensmittelverschwendung vorgehen. Ein im Februar diesen Jahres beschlossenes Strategiepapier sieht Treffen mit Unternehmensvertretern, Verbänden, Landespolitikern und Wissenschaftlern vor. Dabei sollen, unter Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette, Richtlinien zur freiwilligen Umsetzung für Produzenten, Händler, Gastronomie und private Haushalte entstehen. Die Bundesregierung möchte dadurch bis 2030 die Menge der weggeworfenen Lebensmittel halbieren.

Schwere Kost(en) für Planet Erde

Aktuell werden nach Schätzungen der FAO im Jahr weltweit 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel weggeschmissen. Gleichzeitig schätzt das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, dass rund 821 Millionen Menschen der Weltbevölkerung an Hunger leiden. Dieser Teil der Bevölkerung wird nicht unmittelbar satt, wenn weniger Lebensmittel im Müll landen. Allerdings erhöht sich laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft mit wachsender Lebensmittelverschwendung auch die Nachfrage, wodurch die Weltmarktpreise für Grundnahrungsmittel steigen. Insbesondere Menschen in Entwicklungsländern können sich diese Preise aber nicht leisten und leiden deshalb an Hunger. Somit ruft die übermäßige Entsorgung von Lebensmitteln negative Rückkopplungseffekte für den armen Teil der Bevölkerung hervor und führt dadurch indirekt zum Hunger in der Welt. Dabei könnten alle satt werden. Der Dokumentarfilm „Taste the Waste“ aus dem Jahr 2011 geht davon aus, dass die weltweit verfügbaren Lebensmittel ausreichen würden, um jeden Menschen mehrfach zu ernähren.

Neben ethischen und wirtschaftlichen Auswirkungen hat die Lebensmittelverschwendung auch weitreichende Folgen für Klima und Umwelt. Denn mit jedem weggeworfenen Nahrungsmittel gehen gleichzeitig wertvolle Ressourcen verloren. Laut dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sind beispielsweise 700 Liter Wasser erforderlich, um ein Kilo Äpfel zu ernten. Das bedeutet, damit sechs Äpfel überhaupt wachsen können, sind ungefähr fünf volle Badewannen an Wasser nötig. Der UN-Report „Folgen der Nahrungsmittelverschwendung: Auswirkungen auf die Naturressourcen“ fand außerdem heraus, dass weltweit mehr als ein Viertel des vorhandenen Ackerlandes zum Anbau von Nahrungsmitteln genutzt wird, die nie gegessen werden und stattdessen in den Müll wandern. Zusätzlich entstehen laut der Studie durch die Herstellung von Lebensmitteln jährlich rund 3,3 Milliarden Tonnen Treibhausgase. Den Angaben zufolge liegt die Lebensmittelverschwendung damit auf Rang drei der weltweit größten Quellen der Kohlendioxid-Produktion.

Die weltweite Verschwendung von Nahrungsmitteln stellt ein massives Problem dar. Die Ursachen und Auswirkungen sind vielfältig, die Maßnahmen dagegen scheinen simpel. „An vielen Ecken fehlt einfach ein grundlegendes Bewusstsein für Lebensmittelverschwendung“, ist sich Anja Konhäuser von Foodsharing sicher. Dabei scheint der erste Schritt zur Vermeidung von unnötigem Lebensmittelmüll aus ihrer Sicht ganz simpel: „Wir müssen unser Essen endlich als das wahrnehmen, was es ist: wertvoll.“

Text: Lisa Müller, Titelbild und Foto: Susan Jahnke