Spannende Berufe, ausgefallene Sportarten, innovative Projekte, abgefahrene Ideen, Künstler, Musiker und andere besondere Menschen. Propeller TV stellte sie euch jeden Monat vor. Nach fast 15 Jahren heißt es nun das letzte Mal „Hallo und herzlich Willkommen zu Propeller TV!“

Propeller TV. Das war die Sendung von jungen Leuten für junge Leute. Produziert und gestaltet von Medienstudenten der Hochschule Mittweida. In 30 Minuten zeigte das Jugendmagazin überregionale, vor allem aber Beiträge aus und über Sachsen. In der Rubrik „Abgefahren“ testete Moderator André beispielsweise die Sportart „Cheerleading“, der „Zwischenstopp“ machte jeden Monat bei interessanten Leuten oder Orten halt und auch im Studio gab es einiges zu sehen. Von einem Studiotalk mit Skispringer Richard Freitag bis hin zu Liveperformances von Clueso und Silbermond war alles schon einmal dabei.

1999 bis 2013

Seine Anfänge hatte Propeller TV im März 1999, damals noch als Außenproduktion. Bereits im November 2000 zog die Produktion ins Fernsehstudio der Hochschule, bekam ein neues Logo und das Team wurde immer größer. Wie das studentische Projekt seinen Lauf nahm und wie es anfänglich so zu ging, dass erzählte mir Martin Bauer – der erste Moderator der Sendung – im Interview.

14 Jahre Propeller: Möglich machte dies in jedem Semester eine Redaktion mit rund 25 Mitarbeitern. Sie kümmerten sich um die Inhalte der Sendung und planten den Sendeablauf. Produziert wurde durch das zwanzigköpfige Produktionsteam, welches für die Umsetzung der Inhalte zuständig war. In all den Jahren wechselten nicht nur die Moderatoren, auch die Logos und Bauchbinden veränderten ihr Aussehen.

Einzigartige Erfahrungen

Eine der letzten Moderatorinnen im Studio war Luisa Bräuer. Mit ihr sprach ich über die Arbeit und Erfahrung bei Propeller TV: „Mit einem so großen Produktionsteam war es generell eine ganz tolle und einzigartige Erfahrung im TV-Bereich, aber ich hatte auch viel Verantwortung, da sich bei Versprechern die ganze Studioaufzeichnung in die Länge zog und das Auswirkungen auf das ganze Team hatte.“ Trotz der hohen Anforderungen habe Propeller in ihr die Lust des Moderierens geweckt und war eine der wichtigsten Erfahrungen während des Studiums.

In der aktuellen, aber leider auch letzten Folge werden die Highlights zum Thema Weihnachten aus 14 Jahren Propeller TV gezeigt und als krönenden Abschluss gibt es ein Interview mit dem Musiker Bosse. Es ist traurig, aber wahr, dass es nun „Tschüss Propeller TV“ heißt. medienMITTWEIDA bedankt sich für 14 schöne Jahre und bei all den zahlreichen Mitarbeitern, die so viel Herzblut in das Projekt gesteckt haben!

Text: Felix Nast. Video: Propeller TV, Felix Nast. Bilder: Propeller TV.