Die großen Fernsehsender in Deutschland stellen 2012 die analoge Fernsehverbreitung via Satellit ein. Doch was bedeutet die Digitalisierung für Lokal-Fersehunternehmen?
Die Zukunft der deutschen öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehprogramme ist digital. Schon am 30. April 2012 wird die analoge Fernsehverbreitung via Satellit endgültig eingestellt. Für lokale Rundfunkunternehmen bedeutet diese Umstellung jedoch erhebliche Investitionen. „Die größten Probleme liegen bei uns in der Finanzierung“, bestätigt die Inhaberin von „Mittelsachsen TV“, Heike Sparmann.
„Wirtschaftswoche“ startet Schülerbeilage
Die „Wirtschaftswoche“ will gezielt auf junge Leser eingehen und legt dem Heft künftig vier Mal im Jahr die „Wirtschaftsschule“ bei. Die erste Ausgabe der neuen Beilage erschien bereits am vergangenen Montag. Die Themen sind für die junge Zielgruppe aufbereitet. Im neuen Magazin wird die Funktionsweise der Börse und das Zahlungsmittel Geld erklärt. Chefredakteur Roland Tichy ist fest davon überzeugt, dass das Thema Wirtschaft auch für Schüler interessant sein kann. Sein Ziel ist es, die jungen Leser aktiv am neuen Heft mitwirken zu lassen. Die jungen Redakteure sollen Interviews führen und eigene Beiträge einbringen, dabei bekommen sie Hilfe von erfahrenen Mitarbeitern.
Urteil im „Kino.to“-Prozess
Das Leipziger Amtsgericht hat den mutmaßlichen Hauptadministrator von „Kino.to“ zu drei Jahren Haft verurteilt. Das Gericht befand Martin S. der gewerbsmäßigen Urheberrechtsverletzung in 1,1 Millionen Fällen für schuldig. Der 27-Jährige soll mit „Kino.to“ innerhalb von zwei Jahren etwa 200.000 Euro verdient haben. Zuvor wurde bereits der 33-jährige Webdesigner, Marcus V., zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Einige Betreiber sowie die Hauptakteure des illegalen Netzwerkes sollen von Leipzig aus agiert haben. In Kürze werden weitere Urteile gegen die mutmaßlichen Mitstreiter der Verurteilten erwartet. Insgesamt gibt es in dem Verfahren nach Angaben der sächsischen Generalstaatsanwaltschaft mehr als 20 Beschuldigte und 13 Festnahmen.
„Wired“ wird fortgesetzt
Im kommenden Jahr erscheinen zwei weitere deutsche Ausgaben des Technologiemagazins „Wired“. Das Magazin wird im Frühjahr als Stand-Alone-Ausgabe und in Kombination mit der „GQ“ erhältlich sein. Auch eine iPad-App mit zusätzlichen Videos zu vorgestellten Geräten soll es erneut geben. Welche Redakteure für die geplanten Ausgaben schreiben werden, will der Verlag in Kürze bekannt geben. Die Zeitschrift soll sich mit den Themen der digitalen Welt befassen. In den USA erscheint das Heft schon seit 1993. Außerdem erscheinen in Großbritannien, Italien und Japan eigenständige Ausgaben. Die deutsche „Wired“ war erstmals am 8. September 2011 erschienen. Anschließend wertete der „Condé-Nast-Verlag“ das Feedback der Leser aus.