Wie vier Generationen ihre Zukunft sehen

„Niemand ist gern alt und allein“

von | 5. Oktober 2019

Unterschiedliche Generationen beschreiben, wie sie mit dem Thema Zukunft umgehen. Titelbild: Anemone123, CCo

Jeden Tag machen wir uns Gedanken, wie wohl unsere Zukunft aussieht und was die nächsten Schritte sind, die wir im Leben gehen. Aber macht der Gedanke an die Zukunft Angst? Wie motiviert man sich selbst, jeden Tag wieder neu aufzustehen und neue Ziele in Angriff zu nehmen? Diese Fragen wurden vier verschiedenen Generationen gestellt.

Die vier Befragten stellen sich vor

Nina

Die elfjährige Nina geht noch in die Schule, macht in ihrer Freizeit Voltigierreiten und ist auch eine gute Turnerin. Aktuell möchte sie gern Lehrerin werden und die Fächer Musik und Deutsch unterrichten.

Sascha

Sascha ist 26 Jahre alt und lebt in Potsdam. Im letzten Jahr hat er seinen Master im Bereich Chemie abgeschlossen und promoviert nun. Er geht gerne in seiner Freizeit bouldern, hat ein Herz für Kaninchen und versucht sich aktuell am Brotbacken.

Michael

Michael ist Familienvater von zwei bereits erwachsenen Kindern. Er arbeitet für eine Ingenieurgesellschaft, möchte aber gerne in Zukunft etwas weniger arbeiten. Eines seiner größten Hobbys ist das Reisen, aber er joggt auch gern oder fährt mit dem Rad.

Sina

Rosina, kurz Sina, ist 68 Jahre alt, hat zwei Kinder und zwei Enkelkinder. Sie ist Rentnerin und verbringt ihre Zeit damit, viel Sport zu treiben. Aber auch die Arbeit im Haus bereitet ihr Freude. Am liebsten reist sie aber durch die Welt und entdeckt für ihr Leben gern neue Orte.

Erklärung zum Video

Die vier Befragten wurden vorher nicht in die Fragen eingewiesen und mussten spontan auf diese antworten. Daher gilt auch: Keine Antwort ist auch eine Antwort.

Nach der Vorstellungsrunde folgt in diesem Video die Umfrage – mit überraschenden Ergebnissen. Video: Alexandra Schaller

Fazit

Keiner der Befragten hat wirklich Angst vor der Zukunft, geschweige denn vor dem Älterwerden. Es sind eher Ängste, die sie aktuell ganz persönlich einnehmen wie zum Beispiel, zu wenig Zeit für die eigenen Interessen zu haben.

Die Vier werden angetrieben durch ihre Freunde, Familie, aber auch durch das berufliche Umfeld. Alle vier haben einen klaren Plan vor Augen, wo sie sich selbst in 10 Jahren sehen.

Ich selbst finde es sehr unbefriedigend, zu wissen, dass man von Minute zu Minute lebt. Man hat nie die Gewissheit, dass man den nächsten Tag wirklich erleben darf. Nun bin ich mir nicht sicher, ob es nur mir so geht. Daher wollte ich mehrere Generationen fragen, ob sie sich überhaupt schon mit dieser Ungewissheit auseinandergesetzt haben und wie sie mit dieser umgehen. 

Alexandra Schaller

Redakteurin des Artikels

Text und Video: Alexandra Schaller, Titelbild: Anemone123, CCo