Es schwant Gutes

von | 3. Juni 2010

Musik und Film kunstvoll verbinden: Eine anspruchsvolle Aufgabe, der sich alljährlich internationale Medienschaffende bei einem von Studenten organisierten Kurzfilmwettbewerb stellen. Die Veranstaltung im Jahr 2011 wartet mit einigen Neuerungen auf.

Es ist ein bekanntes Vorurteil: „Klaviermusik ist langweilig.“ Dieses Klischee zu widerlegen ist das Ziel der Teilnehmer beim ausschließlich von Studenten organisierten „Swan Lake: Moving Image & Music Awards“ (SL:MIMA). Alljährlich treffen sich in Mittweida junge Künstler, um ihre Arbeiten einer internationalen Jury zu präsentieren. Die Filme in den Kategorien „Animationsfilm“, „Digitaler Film“ und „Interaktiver Film“ verbinden zeitgenössische Klaviermusik mit kreativen und innovativen Videos.

Was ist das hier? Kupplung, Bremse, Gas. Alles klar.

Was schon Helge Schneider beim Blick auf seine Klavierpedale erkannte, soll auch für die nächste Ausgabe des SL:MIMA gelten. Vom 10. bis zum 12. Januar 2011 bieten praxiserfahrene Referenten den Teilnehmern Workshops, bei denen letztgenannte ihr Wissen erweitern können. Zahlreiche Neuerungen sind schon geplant. Open-Space-Veranstaltungen werden den Kontakt zwischen Experten und Teilnehmern ermöglichen. Visuelle Experimente gibt es nicht nur bei den Filmen: Auf der Aftershowparty der Preisverleihung arbeiten Musik und Video wieder zusammen. Während die DJs für den Klang sorgen, kümmern sich die VJs um die optischen Reize.

Künstler, die den Hauptgewinn im Januar 2011 mit nach Hause nehmen wollen, bleibt noch genügend Zeit, ihre Ideen zu entwickeln. Der Einsendeschluss für die fertigen Filme ist auf den 31. Oktober 2010 datiert.

<h3>Alexander Maack</h3>

Alexander Maack