Autor: André Krautschick

Propeller TV: Blutig, musikalisch, actiongeladen

Themenvielfalt gibt es in der September-Ausgabe von Propeller TV. Vom Hintergrundbericht über lebensnotwendige Blutspenden, hin zum Liveauftritt der Band „Ste:goons” im hochschuleigenen Filmstudio, bis zum „abgefahrenen Zwischenstopp” im Freizeitpark Belantis bietet das Jugendmagazin auch diesen Monat ein volles Programm. Studiogäste der besonderen Art sind dieses Mal die Mitgleider der Dresdner Band „Ste:goons”, die mit handgemachter Musik bereits zum diesjährigen Campusfestival viele Besucher begeisterten. Denn neben dem spannenden Interview über den ungewöhnlichen Bandnamen und über ihren Alltag abseits der Musikerlaufbahn bekommt Studiomoderator Jan sogar noch einen kurzen Live-Auftritt sozusagen gratis. Blutspenden rettet Leben Allein in Deutschland werden täglich 15.000 Spenden benötigt. Was bei manchen Menschen für Unbehagen sorgt, ist für andere wiederum selbstverständlich. Einen dieser Spender hat das Team von Propeller TV bei seinem wohltätigen Hobby begleitet. Gleichzeitig klären sie mit Ärzten die Fragen, wie eine Spende eigentlich abläuft, worauf geachtet werden muss und vor allem welchen Prozess das Blut danach durchläuft, bevor es medizinisch verwendet werden kann. Neues Sehen im Schwarzlichttheater Der Traum im Rampenlicht zu stehen, dieser ist in einem Schwarzlichttheater fast wörtlich zu nehmen und wird dabei trotzdem völlig neu interpretiert. „Kopflos“ heißt das Stück der ungewöhnlichen Theatergruppe aus Leipzig, die Propeller beim diesjährigen Jugendkunstpreis Sachsen begleiten durfte. Der Beitrag zeigt dabei die Besonderheiten dieser Darstellungsform und warum trotz absoluter Dunkelheit Lampenfieber dennoch ein Thema ist. Studieren mit Kind – viel zu kompliziert? Einfach ist es nicht,...

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Propeller TV: Vom Spring-Break bis in die Weiten des Alls

Auch im Juli geht es bei einer neuen Folge von Propeller TV heiß zur Sache. Ob musikalisch beim Spring-Break-Festival, auf dem Asphalt mit Profis im Kartfahren oder am Nachthimmel beim Blick in die Sterne. Im Studio erzählt der indische Schauspieler Prashant Prabhakar von seiner Karriere und gibt Tipps für alle schauspielbegeisterten Zuschauer. Auch im Juli hält das allein von Studentenhand produzierte Jugendformat Propeller TV wieder jede Menge spannende Themen bereit. Studiogast ist der Schauspieler Prashant Prabhakar der kürzlich auch im mm.de-Vodcast über die Bedeutung von Showreels für Schauspieler sprach. Der gebürtige Inder ist seit 2002 in Deutschland und spielt seit 2005 einen der Mitarbeiter in der Fernsehserie „Stromberg“. Außerdem war er in Kinofilmen wie „Vollidiot“, „Männerherzen und die ganz ganz große Liebe“ und „Wüstenblume“ zu sehen. Im Studio erzählt er von seiner Karriere und gibt Tipps für alle schauspielbegeisterten Zuschauer. Themenüberblick im Juli Sommer, Sonne, gute Musik – der Wunschtraum eines jeden Festivalbesuchers. In der Rubrik „Zwischenstopp“ ist Moderatorin Anni einmal Backstage beim Spring-Break-Festival „SPUTNIK“ bei Leipzig unterwegs. Dort begibt sie sich auf die Suche nach dem X-Faktor, der die  Besucher eigentlich dazu bewegt, sich ein Ticket zu kaufen und welche besondere Atmosphäre es für ein gelungenes Festival braucht. Um Musik dreht es sich auch im Beitrag über den Diplom-Instrumentenbauer Martin Hurttig. Hurttig geht bereits seit vielen Jahren seiner Leidenschaft nach und betreibt eine kleine Lauten- und Gitarrenwerkstatt in Leipzig. Das Team von Propeller...

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Einmalig in Deutschland – die Lokalzeitung „DIE NOVUM“

In Deutschland ist sie ein einzigartiges Projekt, die allein von Studentenhand geführte Lokalzeitung DIE NOVUM. medienMITTWEIDA-Redakteur Tom hat unsere Nachbarn besucht und so einiges über die Zeitung und den Arbeitsablauf kurz vor Redaktionsschluss erfahren. Es ist Montagnachmittag als ich den Printpool der Fakultät Medien betrete. Draußen herrscht perfektes Strandwetter und trotzdem sitzen hier gerade mehr als 20 Studenten. Alle tippen eifrig auf ihren Tastaturen und tüfteln noch an den Artikeln für die Mittwochsausgabe. Hier wird unter Hochdruck gearbeitet. Die Redakteure recherchieren, planen und schreiben. Denn hier ist der Ort, wo die einzige Lokalzeitung in Deutschland entsteht, die nur von Studenten geleitet und erarbeitet wird – die Wochenzeitung DIE NOVUM. Nicht nur eine Campus-Zeitung DIE NOVUM sieht sich als mehr als nur ein studentisches Projekt, sie versteht sich als Lokalzeitung für die Bürger Mittweidas. Jeden Mittwoch werden 2.500 Exemplare der neuen Ausgabe in Stadt und Umgebung verteilt. Ich setze mich an einen Computerplatz in der Mitte des Raumes und versuche, unter all den Gesprächen rauszuhören, welche Themen  gerade von den Studenten bearbeitet werden. Im Moment wird das Erscheinen der NOVUM für den kommenden Mittwoch gesichert und den letzten Artikeln gearbeitet. Dieses Semester sind insgesamt 90 Studenten an dem Projekt beteiligt. Vom Schreiben der Beiträge, über das Gestalten des Layouts, Fotos und Grafiken, bis hin zum Druck und Vertrieb gibt es für jeden Studenten viel Platz und Möglichkeiten zum Ausprobieren. Ich komme...

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„Für jeden, den du rettest, töten wir 1.000.000 mehr!“‎

Harte Worte von Supermans Gegenspielerin „Faora“ alias Antje Traue. Im neuen Blockbuster „Man of Steel“ lässt es die gebürtige Mittweidaerin als Bösewicht so richtig krachen. medienMITTWEIDA verriet die Schauspielerin, wie es ist, als neuer deutscher Star in Hollywood zu gelten und was es braucht, um bis dorthin zu kommen. Geboren in der Kleinstadt Mittweida, aufgewachsen in Genthin in Sachsen-Anhalt und eben erst zum gefeierten neuen deutschen Schauspielstar der Traumfabrik gekürt. Das hat die 32-jährige Antje Traue geschafft. Im heiß diskutierten Effektspektakel „Man of Steel“ von Regisseur Zack Snyder spielt sie unter anderem neben Legenden wie Kevin Costner oder Größen wie Russel Crowe. Dennoch bleibt sie bodenständig. Gut, nicht im Film, dort kann sie fliegen, aber im Interview mit uns. Dafür hat sie sich etwas Zeit genommen und erzählt, warum sie nur ungern mit Diane Kruger verglichen wird, über den Ruf deutscher Schauspieler in Hollywood und warum sie erstmal genug von der ganzen kryptonischen Fliegerei hat. Antje, in einigen großen Medien werden Sie bereits – nebst Diane Kruger – als die neue deutsche Größe in Hollywood gehandelt. Wie wohl fühlen Sie sich in dieser „Nachbarschaft“? Diane geht ihren eigenen Weg sehr erfolgreich. Es ist deshalb schmeichelhaft, mit ihr in einer „Nachbarschaft zu wohnen“. Dennoch finde ich, ist der Vergleich immer auch ein Feind jeder Individualität. Deshalb denke ich eigentlich nicht darüber nach. Deutsche Schauspieler haben einen immer besseren Stand in...

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iOS 7 – Radikal neu?

Auf der WWDC präsentierte Apple seinen Fans und Skeptikern ein optisch radikal erneuertes Betriebssystem – iOS 7. medienMITTWEIDA hat die Betaversion einem ausführlichen Vorabcheck unterzogen und hat getestet, welche Neuerungen es neben der Optik zu entdecken gibt. Das neue auf der WWDC vorgestellte iOS 7 löste auch bei den Apple-Fans in der medienMIITWEIDA-Redaktion hysterisches Hüpfen aus. Unser Technischer Leiter Philipp hat sich einen ausführlichen Überblick verschafft und eine Reihe von neuen Funktionen, tollen Features und interessanten Apps getestet. Neu auch unter der Oberfläche? An dem grundlegenden Aufbau des Systems hat sich nichts geändert. Trotzdem wurde das Betriebssystem um viele praktische Funktionen und Features ergänzt, beispielsweise die „AirDrop“-Funktion in der Fotos-App. Was das ist, erfahren Sie im Video. Apples Chefdesigner Jonathan Ive hat außerdem dafür gesorgt, dass das iPhone nun mit einer deutlich moderneren und schlichteren Oberfläche erscheint. Erstmalig seit der Einführung des iPhones in 2007 sind die gestalterischen Unterschiede so gravierend. Wo vorher auf ein möglichst realgetreues Nachbilden in Lederoptik und Objektiv-Icons gesetzt wurde, erscheinen nun durchweg alle vorinstallierten Apps im Flat-Design. Design noch nicht final iOS 7 wird für alle Apple Produkte wie das iPhone 4 und höher, iPod-Touch, iPad und iPad mini erscheinen. Ältere Geräte mit dem neuen mobilen Betriebssystem werden aber einen geringeren Funktionsumfang aufweisen. Momentan gibt es jedoch Vermutungen, dass das jetzige Aussehen der Icons auf dem Startbildschirm noch nicht endgültig sei. Angeblich hätten verschiedene Teams an den...

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Propeller TV: Skispringen, Splashdiving und Graffiti-Kunst

Skispringen im Juni, geht das? Na klar, zumindest ist es virtuell möglich und zwar mit Deutschlands bekanntestem Skispringer, Richard Freitag. Außerdem Graffiti-Kunst mit den „Bandits“, „Arschbombenweltmeister“ Felix Hirt und ein Vorortbericht aus der Hochwasserregion in Dresden, das und mehr gibt es in der Juni Ausgabe von Propeller TV. Studiomoderator Jan hat sich bereits in den Sommerurlaub verabschiedet, deshalb führt diesmal ausnahmsweise „Zwischenstopp“ Moderatorin Anni durch die aktuelle Sendung von Propeller TV. Im Interview spricht sie mit Deutschlands bekanntestem Skispringer Richard Freitag über seinen Full-Time Job als Profisportler. Sozial Genial Für ihren aktuellen Zwischenstop hat sich Anni unter die Hochwasserhelfer in Dresden begeben. Durch ungebrochenes Engagement der Bürger konnten so viele Teile der Stadt vor größeren Schäden bewahrt werden. Anni spricht mit ihnen über die ungebrochene Hilfsbereitschaft der Dresdner und wie diese Hilfe über die Facebook Seite „Fluthilfe Dresden“ gebündelt wurde. Schon in der DDR gab es auch in Dresden eine kleine Gruppe von Graffitikünstlern, die „Bandits„. Das Team von Propeller TV hat sie aufgespürt und zeigt wie sie heute Jugendlichen die kunstvolle Seite des „Sprayen“ näher bringen. Damit wird deutlich, dass es durchaus möglich ist, auch auf legalem Wege zu sprühen, nicht durch Verbot sondern durch Prävention. Vom Profi-Gamer zum Rafting Pro „Blooddragon“, das ist der Spielername von Tino Hanke, VWL-Student und einer der besten Spieler Deutschlands im Onlinespiel „League of Legends“. Für viele Gamer ist es ein Traum, doch...

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Vodcast: „YouPay“ statt YouTube

Wer bestimmte YouTube-Kanäle nutzen will, muss damit rechnen, zukünftig dafür zu zahlen. Die Videoplattform startete Anfang Mai ein Pilotprojekt mit kostenpflichtigen Inhalten in den USA.  Die Finanzierung der Inhalte im Internet allein durch Werbeeinnahmen ist für viele Anbieter ein schwieriges Unterfangen. Deshalb versucht die Videoplattform YouTube in einem Pilotprojekt in den USA neue Umsatzwege für sich und ihre Contentlieferer zu generieren. Neben der „Jim Henson Company“ und „National Geographic Kids“ erklärten sich 52 weitere Kanäle bereit, zahlungspflichtige Abonnements für ihre Videochannels einzuführen. Nach einer zweiwöchigen kostenlosen Testphase werden für die gewünschten Inhalte zukünftig zwischen einem und acht Doller im Monat fällig. Bezahl-Zukunft von Youtube in Deutschland? Durch kostenpflichtige Abos könnten weitere Einnahmen generiert werden. Neben dem YouTuber „Maximnoise“ hat medienMITTWEIDA auch bei der Pressesprecherin von YouTube Deutschland, Mounira Latrache, nachgefragt: Ist in naher Zukunft auch in Deutschland mit dem Bezahlsystem zu rechnen? Die Antwort darauf gibt es im neuen Vodcast! Text: Nadine...

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Praktikum beim ZDF: „Hier bist du nicht der Kabelträger“

Sebastian Köcher und Phillip Sehling haben es geschafft, am produktionstechnischen Praktikumssemester (PPS) des ZDF teilzunehmen. Bei großen Fernsehproduktionen konnten sie neue Erfahrungen und Einblicke in die TV-Branche sammeln. medienMITTWEIDA berichten die beiden Medienstudenten im Interview über ihre Erlebnisse. Sebastian Köcher studierte extra ein Semester länger Medientechnik an der Fakultät Medien der Hochschule Mittweida. Dafür konnte er am so genannten PPS des ZDF im Herbst teilnehmen, was zuvor im Sommer 2012 ausgefallen war. „Ich war wirklich überrascht, einer der acht Leute zu sein. Denn es bewerben sich schließlich bis zu 200 im Jahr.“ Die maximale Teilnehmerzahl am PPS liegt bei 12 Personen. Neben der Informationsvermittlung an Studenten dient es ebenfalls als Wissenstransfer für Mitarbeiter des ZDF, wodurch ein spannender Informationsaustausch untereinander möglich ist. „Ich habe das Praktikum beim ZDF wirklich gewollt“ „Ich hab es wirklich gewollt, ein Praktikum beim ZDF zu machen und das hat man sicher in meinem Bewerbungsschreiben erkannt“, erinnert sich Sebastian. Es sei immer gut, den Mut aufzubringen, sich zu bewerben und sich und seine Stärken besonders in der Bewerbung hervorzuheben, ohne es unglaubwürdig wirken zu lassen. Thomas Jimmerthal ist Verantwortlicher für das PPS beim ZDF: „Ziel dieser zentralen Praktikantenbetreuung ist die aktive Nachwuchsfindung von qualifizierten Ingenieurinnen und Ingenieuren für das ZDF. Ein weiteres Kriterium wird in Zukunft noch stärker am Bedarf des ZDF ausgerichtet sein, wie zum Beispiel besondere Kenntnisse auf dem Gebiet der Filecodierungen.“ „Von...

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Vodcast: Jobs am Set – Data Wrangler

Der YouTube-Channel von medienMITTWEIDA wird fünf! Pünktlich zum Jubiläum starten wir mit einem frisch überarbeiteten Vodcast in unsere Themenwoche „Jobs am Set“. Hier stellen wir Berufe vor, über die sonst nur wenig gesprochen wird, obwohl sie einen wichtigen Beitrag leisten. Der Data Wrangler ist einer von ihnen. Drehbuchautor, Produzent und Regisseur sind Traumberufe und wichtige Positionen mit großem Einfluss. Innerhalb der Themenwoche „Jobs am Set“ wollen wir einmal die weniger bekannten Berufe der Film- und Fernsehwelt vorstellen. Auf der digitalen Überholspur Zu diesem großen Feld gehört der durch die Digitalisierung entstandene Job des Data Wranglers. Neben der Betreuung des gesamten Projektes und der Sichtung des gewonnenen Materials, wirkt er als Schnittstelle zwischen Produktion und Postproduktion. Im Skype-Interview steht uns die spanische Data Wranglerin Nùria Martin Rede und Antwort. Zum Geburtstag alles Neue Neben dem Start der Themenwoche gibt es heute noch viel mehr zu feiern: Das fünfjährige Jubiläum des Youtube-Channels von medienMITTWEIDA. Anlass genug für ein überarbeitetes Konzept und eine frische Optik für unseren Vodcast. Ab sofort wird unser neuer Moderator Clemens Sebastian Arnold jeden Montag einen neuen Beitrag aus der Welt der Medien präsentieren – unserer Welt. Text: Nadine...

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Propeller TV: Konsum, Konsum, Konsum

Im April dreht sich bei Propeller TV alles rund um das Thema Konsum. Ein Leben ohne Plastik oder das Prinzip der solidarischen Landwirstschaft sind dabei nur einige Facetten, die in dieser Sendung beleuchtet werden. 2012 betrugen die privaten Konsumausgaben der Deutschen über 1,521 Milliarden Euro. Dazu zählen nicht nur Grundbedürfnisse wie Nahrungsmittel und Bekleidung, sondern auch Ausgaben für Freizeit und Kultur. Konsum kann aber auch der bewusste Verzicht sein. Im Beitrag: Ein Leben ohne Plastik, verzichten die Protagonisten in ihrem Alltag komplett darauf und sehen sich damit einigen Herausforderungen gegenüber gestellt. Laut Statistischem Bundesamt war 2011 jeder Fünfte von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen. Unterstützung durch karitative Einrichtungen ist für Betroffene oft die letzte Konsequenz. Propeller TV besuchte die Chemnitzer Tafel „OASE“. Dabei trafen sie auf einen ehemaligen Obdachlosen, der aus seinem früheren Leben fern der allgemeinen Alltäglichkeit berichtet. Zu Gast im Studio ist Walter Schulz, Student an der Hochschule Mittweida. Ein Jahr verbrachte er beim Freiwilligendienst in Mexiko. Im Gespräch berichtet Walter von seinen Erfahrungen im Grenzland und den Konsumunterschieden zwischen den Kulturen in Deutschland und Mexiko. Text: André Krautschick. Video: Propeller...

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Ein Plädoyer für „Vimeo“

Ob etwas Kunst ist oder nicht – darüber lässt sich bekanntlich streiten. Im Vergleich zu anderen Video-Plattformen bietet „Vimeo“ allerdings definitiv mehr anspruchsvollen Inhalt, zeigt André Krautschick. „Vimeo“ und „Youtube“ werden meist als „die“ Video-Plattformen bezeichnet, doch die Unterschiede sind gravierend. Denn im Vergleich gibt es bei den meisten Beiträgen auf „Vimeo“ ein gewisses Anspruchsniveau. „Es ist ein geeigneter Kanal für die Verbreitung besonderer Produkte mit Niveau für eine spezielle Zielgruppe, die auch diesen Anspruch hat“, bestätigt Prof. Dr. Tamara Huhle, Professorin für Visuelle Kommunikation an der Hochschule Mittweida. Beispiele dafür lassen sich viele finden. „Symmetry“ arbeitet besonders mit Kontrast und Schnitt. Ja – es ist Kunst Gegründet 2004 von Jakob Lodwick und weiteren Filmemachern und Kreativen ist „Vimeo“ die größte Community für kunstvolle Videos geworden. „Vimeo“ ist ein Kanal, in dem der User eine nicht nur konsumierende Rolle spielt, sondern sich aktiv einbringt. Ob manche der nicht-kommerziellen Videos auf der Plattform tatsächlich Kunst sind oder nicht, muss dabei jeder für sich entscheiden. Vom Autor gibt es dafür jedenfalls ein ganz klares: Ja! Ja für die Tatsache, dass sich hier tatsächlich viele kunstvoll anmutende Werke aufspüren lassen. „Girl with the Dragon Tattoo“ ist düster und surreal, ein herausragendes Intro für das erste Hollywood-Remake der Stieg Larsson-Verfilmungen. Erfolg auch ohne Ekel-Videos Damit ein Clip tatsächlich künstlerischen Anspruch hat, müssen diverse Kriterien erfüllt sein. Neben einer gut durchdachten Geschichte hängt es oft...

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